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Aus dem Inhalt:

Konsequentes Umweltmarketing:
Ein Autogas-Bus für die Bundesliga

Die GasShow in Warschau:
Elan der Branche lässt nach

Elektro verdrängt Autogas:
I.D und E.go vor Markteintritt

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24.05.2017 16:40 Uhr Von  Dr. Martin Steffan

Schnellladesäulennetz vor dem Rollout: Fastned geht voran

Das Schnellladesäulennetz für Elektroautos wächst kontinuierlich, aber langsam in Deutschland. Noch! Nun tritt ein weiteres großes Unternehmen auf den Plan: Nach einer erfolgreichen Anleihenausgabe Ende letzten Jahres, gibt das niederländische Elektro-Schnelllade-Unternehmen Fastned seit gestern eine zusätzliche Anleihe-Reihe aus. Die Anleihen werfen 6 % Zinsen pro Jahr ab – und das bei einer Laufzeit von fünf Jahren. Die Erträge dieser Ausgabe werden genutzt, um die Expansion des Netzwerks an Schnellladestationen in den Niederlanden und den umliegenden Ländern wie beispielsweise auch Deutschland zu finanzieren.

Die getroffene Ankündigung soll Investoren die Möglichkeit geben, in die nachhaltige Infrastruktur des wachsenden Marktes für Elektromobilität zu investieren. Eine Investition in eine Anleihe soll bereits ab 1.000 Euro möglich sein.

Das niederländische Unternehmen Fastned will ein europäisches Netzwerk an Schnellladestationen aufbauen und hat momentan bereits 63 Stationen in Betrieb. Volumen (kWhs) und Umsätze sind in den letzten zwei Jahren monatlich um etwa 10 % gewachsen; weitaus schneller als der restliche Markt. Die Erfahrung, die das Unternehmen in den Niederlanden gesammelt hat, soll eine gute Grundlage für die weitere europäische Expansion bieten.

Fastned ist nur einer von mehreren Säulen-Aufstellern, die den Markt bearbeiten wollen. Auch E.ON und Innogy wollen im Zukunftsmarkt Ladesäulen gehörig mitreden. Zeitgleich treten nun die Hersteller von Automobilen aufs Gas. So haben BMW, Daimler, Ford und Volkswagen mit seinen Tochtermarken Audi und Porsche Ende des vergangenen Jahres angekündigt, im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens bis 2020 tausende Hochleistungsladepunkte und Schnellladesäulen in Europa aufzubauen. Bereits dieses Jahr sollen die ersten 400 Ladestationen entstehen. Die Ladepunkte sollen an Autobahnen und stark genutzten Durchgangsstraßen aufgebaut werden und öffentlich zugänglich sein.

Gründung und Vorhaben des Gemeinschaftsprojektes wurden allerding erst vor wenigen Tagen von der Wettbewerbsbehörde der EU offiziell genehmigt. Dabei erklärte die Stelle, dass die Wettbewerbshüter nichts gegen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens dieser vier großen Autobauer einzuwenden haben. Die Begründung der Kommission lautete: Der Einfluss der geplanten Kooperation auf den Wettbewerb am Markt sei gering, es gebe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken.

Die Standorte der öffentlichen Ladestationen mit dem immer stärker als Standard sich durchsetzenden CCS-Stecker sollen erstmal nur an den Hauptverkehrsadern der Republik – wie oben beschrieben – platziert werden. Die Infrastruktur der Hersteller soll dann eine Ladeleistung von bis zu 350 kW haben. Auch  Stromer anderer Marken, die nicht dem Gemeinschaftsunternehmen angeschlossen sind, dürfen dann an den Säulen laden.



24.05.2017 16:40 Uhr Von  Dr. Martin Steffan