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Aus dem Inhalt:

Test Opel Adam: "Umparken im Kopf"
wird durch Autogas erst schön

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Alternative Antriebe in Halle 10

"Revolution" in Italien: Fahrer von
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05.04.2012 09:59 Uhr Von Wolfgang Kröger

Fußball-Europameisterschaft 2012: Gasfahrer haben jetzt schon gewonnen

Wenn am 8. Juni 2012 im Warschauer Nationalstadion das Eröffnungsspiel zur Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine angepfiffen wird, haben viele Fußballfans ihre Entscheidung längst getroffen. Sie wollen dabei sein, wenn Deutschland gegen den Rest Europas um die Fußballkrone antritt. In den Medien wird im Vorfeld viel über das aufstrebende Land im Osten berichtet und oftmals mischen sich Halbwahrheiten mit Vorurteilen. Das AutoGas Journal war selbst vor Ort, um zu checken, ob sich eine Reise zu den Austragungsorten der EM 2012 lohnt, und was die Besucher erwartet. Immerhin herrschen in Polen ja fast paradiesische Zustände für Gasfahrer. Um es vorwegzunehmen: Der Weg in die Austragungsorte Breslau (Wroclaw), Posen (Pozan), Warschau (Warszawa) und Danzig (Gdansk) ist allemal eine Reise wert, auch per PKW. Am besten reist man allerdings mit einem Gasfahrzeug, denn Autogas ist in ganz Polen fast genau so weit verbreitet wie Benzin und Diesel und bei Preisen von weniger als 70 Cent pro Liter LPG ist und bleibt das Auto noch ein erschwingliches Fortbewegungsmittel.

Wer sich auf den Weg nach Warschau macht, erlebt kurz hinter der Grenze die erste positive Überraschung: Das Autobahn-Teilstück, gut 100 Kilometer, dass sich im letzten Jahr noch in Bau befand, ist fertiggestellt. Es erspart dem Reisenden einen Zeitaufwand von gut 90 Minuten auf dem Weg in die polnische Hauptstadt. In der Vergangenheit wurde der Verkehr immer noch über Landstraßen und durch Städte und Dörfer umgeleitet, was zu langen Staus führte. Vor allem deshalb, weil sich auch der komplette Schwerlastverkehr aus Weißrussland und der Ukraine durch die teilweise recht engen Dorfdurchfahrten quälte. Verbunden mit dem örtlichen Ziel- und Quellverkehr war das Chaos dann perfekt.

Doch kein Genuss ohne Reue. Zumindest im März war die einzige Tankstelle nach der Grenze zu Polen noch nicht fertiggestellt. Wer also auf günstiges Gas gleich hinter der Grenze hoffte, sah sich schwer getäuscht. Autobahnabfahrten waren auf den ersten 135 Kilometern ebenfalls nicht zu finden. Wann zumindest die Tankstelle ihren Betrieb aufnimmt, konnte man am Baufortschritt nicht erkennen, so dass Reisende, die von Berlin kommen, besser auf einen vollen Gastank setzen sollten. Der Besuch eines Autohofs auf deutscher Seite kurz vor der Grenze sei hier dringend angeraten.

Nach 135 Kilometern ist auch die Welt der Gasfahrer wieder in Ordnung. Ab hier gibt es ausreichend viele Autobahntankstellen, die auch LPG anbieten. Sogar Mc Donalds hat bereits den Weg an die polnischen Fernstraßen gefunden. Es ist allerdings ratsam, sich rechtzeitig mit der polnischen Währung, dem Zloty, zu versorgen und vertraut zu machen. Ähnlich wie in Italien unterbrechen immer wieder Mautstellen die Reise, an denen es durchaus auch einmal zu Staus kommen kann.

Gut 120 Kilometer vor Warschau ist es dann mit der Herrlichkeit vorbei. Das letzte Teilstück in die Hauptstadt wurde nicht fertiggestellt, weil die Polen hierfür einen chinesischen Subunternehmer mit dem Bau beauftragt hatten. Der wollte eigentlich auf polnische Arbeiter zurückgreifen, hatte aber die Rechnung ohne die starken Gewerkschaften gemacht. Die polnischen Straßenbauer weigerten sich, zu niedrigen Löhnen für chinesische Firmen zu arbeiten. Das Geschäftsmodell „Made in China“ ging nicht auf, die Firma musste Konkurs anmelden und hinterließ den Polen eine verwaiste Baustelle. Hier ruht die Arbeit weiterhin, so dass bis zu EM mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem letzten Rest des Weges nach Warschau gerechnet werden muss.

(Lesen Sie den ausführlichen Bericht im aktuellen AutoGas Journal Nr. 2, dass im Handel oder im Abo erhältlich ist.)

05.04.2012 09:59 Uhr Von Wolfgang Kröger