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Heft 4/2017 ab dem 9. August 2017 im Handel oder als epaper / app unter:

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Aus dem Inhalt:

Bequem mit Autogas reisen:
Leichte Freude über niedrige Preise

Einzelabgasbescheinigungen:
Nur noch bis 30.09.2017?

Elektroautoland Norwegen:
Eindeutig führend in Europa

Premiumpartner

www.uniti-expo.de
GASDRIVE
www.vogelsautogas.nl/de/
Car Gas

 

www.gas-tankstellen.de
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17.07.2020 17:44 Uhr Von  Dr. Martin Steffan

Mit dem Mietwagen Teneriffa umweltbewußt entdecken

Reisen und Umweltschutz stoßen bei den meisten Kritikern auf Zweifel. Das Verreisen mit Flugzeugen oder stundenlange Fahren mit dem Auto hinterlassen einen negativen Öko-Fußabdruck. Doch sich deswegen das Reisen in die schönsten Ecken der Welt verbieten lassen? Mit neuen Innovationen und umweltschonenden Alternativen wie Autogas kann der Urlaub weiterhin genossen werden.

Günstiger, umweltfreundlicher und schadstofffrei: Autogas wird neben Storm als willkommene Alternative zum Fahrzeugantrieb gesehen. Das Flüssiggas, welches auch als LPG bezeichnet wird und für „Liquified Petroleum Gas“ steht, hat sich als mögliche Option etabliert und wird an diversen Tankstellen international bereits angeboten. Das Gasgemisch aus Propan und Butan entsteht ursprünglich bei der Erdölförderung und behält im Gegensatz zum artverwandten Erdgas den Zustand als gasförmiges Gemisch bei.

Zwar bieten viele Zapfsäulen die umweltfreundliche Alternative an, doch sollten sich Reisende, die einen Roadtrip planen, im Vorfeld informieren, wo der Kraftstoff vorrätig ist. Böse Überraschungen und leere Tanks will im Urlaub niemand vorfinden. Beliebte Reiseziele wie die kanarische Insel Teneriffa, die häufig mit dem Mietwagen erkundet wird, hat sich seit 2014 für die neue Art zu reisen gerüstet. Der Tankstellenbetreiber Disa galt als erstes Unternehmen, das auf der Ferieninsel Autogas als Alternative zu Benzin oder Diesel anbot. Ein wichtiger Schritt, um den Tourismus grüner zu gestalten.

Durch Geisterstädte und spektakuläre Schluchten

Teneriffa wird im Sommer von Touristen buchstäblich überrannt. Die sonnige Alternative zu Mallorca lockt mit weiten Stränden und traumhaften Buchten, die zum Verweilen einladen. Kulturinteressierte und Naturfreunde müssen etwas genauer hinschauen, um die versteckten Highlights der Insel zu entdecken. Wer sie findet, wird mit unglaublichen Erinnerungen belohnt. Gestartet werden kann die Rundreise mit Mietwagen in Teneriffa, Spanien vom Flughafen Süd aus. Die meisten Anbieter erlauben es jedoch auch, den Wagen an anderen Orten in Empfang zu nehmen. Abholung und Rückgabe muss dabei nicht am selben Platz stattfinden.

Mit Fahrt in Richtung Osten geht es zur alten Geisterstadt Abades. Als ehemalige Lepra-Station errichtet, wurden die verfallenen Gebäude im Laufe der Jahre der Natur überlassen. Es geht ein eigenartiges Gefühl von der alten Kirche, dem Krankenhaus und den unzähligen Nebengebäuden aus, die den Witterungen ausgesetzt sind und sich gespenstisch vor dem blauen Himmel abzeichnen. Etwas weniger gruselig, aber architektonisch gleichwohl eindrucksvoll, geht es weiter nach Güimar. Dort finden sich kleine Pyramiden aus Lavasteinen, die Archäologen zufolge auf das 19. Jahrhundert zurückgehen. Über die Insel verteilt, tauchen diese Bauten immer wieder auf. Ihr Nutzen ist ungeklärt. Allerdings haben die Einheimischen das Material für sich entdeckt und tragen nach und nach die historischen Bauwerke ab, um sie für ihre Bauvorhaben zu nutzen.

Mediterranes Flair in der Hauptstadt

Auf dem Weg in die Hauptstadt der Insel passieren Reisende eine Autogas-Tankstelle. Kurz vor der Ortschaft Candelaria kann der Tank neu befüllt und die Fahrt sorglos fortgesetzt werden. Aufgrund der überschaubaren Größe Teneriffas muss jedoch zu keiner Zeit gefürchtet werden, mit leerem Tank liegenzubleiben. In Santa Cruz de Tenerife lässt es sich anschließend hervorragend speisen. Internationale Küche und lokale Einflüsse geben sich die Hand und sorgen für kulinarische Höhepunkte. Ob Frühstück im „La Pajarita“, Mittag im „Kimpira“ oder Dinner im „Burger Mel“: Hungrig muss hier niemand zum Stadtrundgang antreten.

Der Besuch am Strand Playa de Las Teresistas sowie einen Ausflug in das nahe gelegene Anaga-Gebirge bieten genügend Anlaufstellen, um sich drei Tage in der Hauptstadt aufzuhalten. Danach geht es weiter in Richtung Westen. Im UNESCO-Weltkulturerbe La Laguna finden Hobby-Historiker zahlreiche Kathedralen und Kirchen, die als wunderschöne Fotomotive und Zeugnisse der Geschichte gleichermaßen dienen. Ein Rundgang durch die Stadt ist sehr zu empfehlen, bevor es weiter nach Icod de los Vinos geht. In dem unscheinbaren Örtchen steht der bekannteste Drachenbaum der kanarischen Inseln. Schätzungen zufolge soll er älter als 800 Jahre sein. Ein Blick auf die ungewöhnliche Schöpfung der Natur sollte unbedingt eingeplant werden.

 

Nervenkitzel auf der Endetappe

Mit einer Fahrt in die Masca-Schlucht im Temo-Gebirge neigt sich die Route dem Ende entgegen. Gefolgt von einem Abstecher nach Los Gigantes sowie einem Besuch im Nationalpark Parque Nacional del Teide, endet die Reise wieder am Flughafen, wo der Mietwagen abgegeben wird. Voller Eindrücke und dem guten Gewissen seinen Urlaub umweltschonend verbracht zu haben, wird der Flieger Richtung Deutschland bestiegen. Wer sich die Übernachtung in Hotels sparen möchte, kann auch mit einem Wohnmobil Teneriffa erkunden. Viele Stellplätze und ausgebaute Straßen machen eine entspannte Rundreise über die Insel möglich. Natürlich fährt auch hier das gute Gewissen dank umweltschonendem Autogas mit.

Foto: Pexels

 

 

 

 



17.07.2020 17:44 Uhr Von  Dr. Martin Steffan